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Doktormacher | Doktortitel aus Deutschland und Europa
Gegen Bares bieten professionell operierende Titelhändler, Universitäten und Ghostwriter den schnellen Weg zum Doktortitel. Ziel ist die soziale Anerkennung und ein verbesserter beruflicher und insbesondere verbesserter finanzieller Status. Leider tummeln sich am Markt vorwiegend schwarze Schafe, die auf den ersten Blick seriös wirken, aber häufig dubiose oder gefälschte Titel anbieten. Hinzu kommt, dass die Händler vielfach versprechen, dass die verliehenen oder vermittelten Titel ohne Wenn und Aber in Deutschland anerkannt (nostrifizierbar) sind. Dies ist leider jedoch häufig schlichtweg gelogen. Ohne ausreichende Kenntnis ist der Ärger mit Behörden vorprogrammiert und die Blamage im privaten und persönlichen Umfeld perfekt... Zielgruppe Falsche Titelführung ist ein Straftatbestand; mittlerweile werden bereits ein Drittel aller Bewerbungsunterlagen frisiert. Diese Publikation ist daher für Personalchefs ein nützliches Instrument zur Erkennung gefälschter Doktortitel. Da eine Promotion in Deutschland fast immer eine langwierige Angelegenheit ist (je nach Branche im Durchschnitt zwischen zwei und fünf Jahren), richtet sich diese Publikation zudem an alle Personen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz mit FH- oder Universitätsabschluss, die an der schnellen (nebenberuflichen) Erlangung eines anerkannten und führbaren Dr.-Titel interessiert sind: Sie können binnen 9-12 Monaten einen in Deutschland ohne Zusatz oder Herkunftsbezeichnung führbaren Doktortitel erlangen! Doktorgrade mittel- oder osteuropäischer Universitäten York von Braunfels empfiehlt u.a. die Promotion an staatlich anerkannten Universitäten in Mittel-Ost-Europa. Dort gibt es Universitäten, die Kandidaten zulassen, die in Deutschland kaum oder nur mit Auflagen zugelassen werden würden. Alle Titel sind in EU-, EU-Beitritts- oder Nicht-EU-Ländern erhältlich. Hinweis: In Europa gilt seit dem 1.5.2004, dass Titel und Grade unter gleichwertigen Bedingungen erlangt werden müssen, d.h. dass die Universitäten aufgrund von EU-Recht gezwungen sind, die Promotionsordnungen mit einer kurzen Übergangsfrist zu ändern. Zum jetzigen Zeitpunkt spielt die Examensnote bei der Promotion in Osteuropa keine Rolle. In Zukunft ist eine Promotion mit einem schlechten Abschluss nur noch möglich, wenn weitere Leistungen erbracht werden. Prinzipiell gilt für Titel aus Nicht-EU-Ländern: sie müssen bis zum Jahr 2008 nach Vorgabe der Kultusministerien mit einem Herkunftsnachweis geführt werden. Hochschulgrade aus dem Ausland Diese können auf Antrag in die deutsche Form umgeschrieben werden. Die zuständigen Behörden unterliegen hierbei dem Landesrecht, d.h. dass ein und derselbe Titel in einem Bundesland der deutschen Promotion gleichgestellt, in einem anderen der Doktortitel aber nur in der verliehenen Originalform, z.B. als "PhD" geführt werden kann. Der ausländische Doktorgrad darf i.d.R. nicht in einen deutschen Dotorgrad mit Angabe der Fachrichtung umgewandelt werden (z.B. "Dr. med.", "Dr. rer. nat" oder "Dr. ing". Der Vorteil eines akademischen Grades der EU/EWR liegt darin, dass er ohne Angabe der verleihenden Hochschule und ggf. in der Form "Dr." geführt werden kann. Nähere Informationen finden Sie in den Hochschulgesetzen, die über das Internet abgerufen werden können oder in dieser Publikation. Generell ist an dieser Stelle darauf hinzuweisen, dass in den Nachfolgestaaten der Sowjetunion von den Hochschulen verliehene Ehrengrade und Ehrentitel in Deutschland nicht geführt werden dürfen, da die dortigen Hochschulen nicht das Recht zur Vergabe materieller Doktorgrade und Professorentitel haben. Kirchliche Doktorgrade Die Führung dieser ist in Deutschland nur möglich, wenn der Hochschulgrad auf Grund eines nach dem Recht des Herkunftslandes anerkannten Hochschulabschusses nach einem ordnungsgemäß durch Prüfung abgeschlossenen Studium verliehen worden ist. Dann kann dieser in der landessprachlichen (fremdsprachigen Original-)Form ohne Angabe der verleihenden Hochschule geführt werden. Gekaufte kirchliche Grade wie die der Universal Life Church (ULC), Prixton Church oder Oregon State Church & University dürfen nach Aussage der KMK in der BRD in keinem Fall und in keiner Form geführt werden. Auf § 132a StGB wird hingewiesen. Dieses kalifornische Titelhandelsunternehmen, deren Vertreter bereits einschlägige Vorstrafen aufweisen, ist jeder Behörde bekannt. Die Publikation York von Braunfels liefert mit dieser Publikation das erforderliche Wissen...
Inklusive Kontaktdaten der wichtigsten Anbieter! * Alle dem Autor bekannten unseriösen Anbieter am Markt werden aufgeführt. Ein Auszug an Institutionen, deren Titel in Deutschland nicht geführt werden dürfen: Universität Teufen (Schweiz), Freie Universität Herisau (Schweiz), Freie Universität Zug (Schweiz), Universitäten des "Herzogtums Neu Seeland", Cosmopolitan University. Auszug betrügerische Titelhändler: Degree Consulting, Manfred Timmermeister, GVS Consult, Sovereign Classics, Titelberatung Ltd., Global Statues Inc., CNT Consult.
Der Autor York von Braunfels beschäftigt sich seit über 13 Jahren mit der Welt des schönen Scheins und der akademischen Würden. Er ist einer der führenden Experten und Autoren im Bereich Karriereberatung. Seine zahlreichen Publikationen sind exklusiv bei Gentlemen’s Digest erschienen.
Autor: York von Braunfels
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